SEO-optimiertes Texten: Das solltest du beachten

Du schreibst Website-Texte, Blog Artikel – oder hast gar eine ausführliche Content-Marketing-Strategie? Dann solltest du folgende 10 Tipps für SEO-optimiertes Texten bei der Content-Erstellung berücksichtigen. SEO-optimiert? Richtig gelesen. Klingt sinnbefreit – trifft aber den Kern. Denn: SEO-Texten, wie es korrekt bezeichnet gehört, impliziert eine eigene Kategorie des Schreibens. Warum diese Annahme heute nicht mehr zutrifft, erfährst du nachfolgend.

1. Kenne deine Zielgruppe und Ziele

Ein guter SEO-optimierter Text unterscheidet sich im Jahre 2017 nicht mehr von einem guten redaktionellen Artikel. Der Google-Algorithmus erkennt Zusammenhänge und Unregelmäßigkeiten. Sprich: Eine sinnlose Aneinanderreihung von Keywords oder eine zwanghaft hohe Keyword-Dichte („Keyword Stuffing“) wirkt sich negativ auf die Nutzererfahrung – und in weiterer Folge auch auf die Bewertung bei Google aus. An erster und wichtigster Stelle gilt daher: Schreibe keine SEO-Texte, sondern gute Artikel mit Fokus auf Zielgruppe und Zielbestimmung. Was interessiert meine Zielgruppe? Wie kann ich Inhalte bestmöglich aufbereiten? Welche Botschaft will ich kommunizieren? Welches Bedürfnis meiner Zielgruppe soll befriedigt werden? Artikel, die Antworten auf diese Fragen liefern, werden auch von Google in Sachen Sichtbarkeit belohnt.

2. Schreibe einzigartigen Content

Kopiere keine Inhalte von anderen Websites. Copyright-Bedenken spielen in diesem konkreten Fall nur eine untergeordnete Rolle. Vielmehr geht es aus SEO-Perspektive um die Vermeidung von sogenanntem „Duplicate Content“. Google mag es nicht, sehr ähnliche bzw. schlimmstenfalls sogar gleiche Texte auf mehreren Websites zu finden. Das gilt im Übrigen auch im Rahmen der eigenen Website.

3. Struktur für deinen Text

Google liebt Struktur. Oder anders gesagt: Was gut für das menschliche Auge gut ist, ist auch gut für Google. Strukturiere deine Inhalte nach Wichtigkeit, mache Absätze und Zwischenüberschriften. Dein Text sollte logisch und sinnvoll durchdacht und entsprechend strukturiert sein.

4. Sinnvolle und nachvollziehbare Gliederung

Jeder Website-Text hat Überschriften und Zwischentitel. Im Web-Bereich wird uns diese Strukturierung mit <h1> bis <h6>-Formatierungen schon vorgegeben. Nutze sie – und achte darauf: Jede einzelne Seite sollte nur eine <h1>-Überschrift, darf aber mehrere <h2>- oder <h3>-Zwischentitel haben. Wichtig wäre, die relevantesten Keywords in den (Zwischen-)Titeln unterzubringen.

5. Verwende unterschiedliche Stilmittel und Ankerpunkte

Wie bei Punkt 3 gilt: Was für das menschliche Auge gut ist, ist für Google nicht schlecht. Nutze unterschiedliche Stilelemente als Ankerpunkte für den Leser. Aufzählungspunkte oder stilistische Hilfsmittel wie hervorgehobene Zitate sind angenehm für das Leseverhalten und wertvoll für die Sichtbarkeit bei Google. Aber Achtung: Jegliche exzessive Verwendung von Stilmitteln oder Maßnahmen kann sich auch negativ auswirken.

6. Keine SEO-Sprache

Verständlichkeit ist auch für SEO-optimierte Texte oberstes Gebot. Die jeweilige Zielgruppe sucht in den seltensten Fällen nach Begriffen oder Ausdrücken, die im internen Sprachgebrauch eines Unternehmens verwendet werden. Daher: Komplizierte Sachverhalte umschreiben, möglichst auf schwierige Fremdwörter verzichten, kurze Sätze bevorzugen – und tendenziell öfter aktiv, als passiv schreiben. Und: Rechtschreib- oder Grammatikfehler sind tunlichst zu vermeiden!

7. Textlänge: Kurz ist nicht immer gut!

Obwohl heute fälschlicherweise für das Web oft angenommen: In der Kürze liegt nicht immer die Würze. Im Gegenteil: Google mag „lange“ Texte. Die durchschnittliche Länge eines Textes in den Top 10 der Google Suchergebnisse liegt bei 300 bis 500 Wörtern – das entspricht mindestens eineinhalb bis zwei A4-Seiten. Freilich sollte dieser Umstand nicht dazu führen, einen Text unnötig in die Länge zu ziehen.

8. Strategische Keyword-Platzierung

Keywords ergeben sich üblicherweise bereits aus den Anforderungen des Textes. Eine sinnvolle strategische Platzierung des wichtigsten Keywords macht aber jedenfalls Sinn: In der <h1>, an Textanfängen und –enden, im meta-title und in der –descriptions oder im Alt-Text bei Bildern. Es ist darüber hinaus zu empfehlen, Variationen und Synonyme des Keywords anzuwenden.

9. Verwende die News-Pyramide

Die wichtigsten Informationen gehören an den Anfang eines Artikels oder Absatzes. Auch hier unterscheidet sich ein SEO-optimierter Text nicht von anderen Texten. Die wichtigsten W-Fragen – was, wo, wann, wer, wie und warum – gehören zum Tagesgeschäft eines Journalisten, und dürfen auch in einem SEO-optimierten Text nicht fehlen.

10. Schreibe keine Werbetexte

Klassische Werbetexte, die nicht das Bedürfnis der Zielgruppe, sondern jenes des Absenders in den Mittelpunkt rücken, werden weder von den Nutzern, noch von Google positiv bewertet. Heißt: Website-Texte sind im Optimalfall redaktionell gut aufbereitete Artikel.

 

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3 Comments. Leave new

Danke für die gute Zusammenfassung! Die wichtigste Erkenntnis für mich ist: Texte für die Leserinnen und Leser. Dann findet’s die Datenkrake mit ziemlicher Sicherheit auch ganz okay.

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Das trifft den Kern, Wolfgang. Aus aktuellem, saisonalen Anlass daher: Sehr gut, setzen! ;)

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Definitiv wertvolle Textertipps! Besonders wichtig finde ich die geschickte Platzierung von Keywords in den Lines >> Hedlines und Sublines. Dadurch erkennt Google worum es geht … noch besser. :)

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